Funktionsprinzip der LUMiFuge

Funktionsprinzip Lumifuge

Das Funktionsprinzip der LUMiFuge: für die Quantifizierung der Entmischung wird die Änderung der Lichttransmission durch die Küvette über die gesamte Probenhöhe simultan gemessen. Dazu wird die Küvette mit parallelem Licht der Wellenlänge l = 880 nm bestrahlt. An dispersen Stoffen wird das Licht stark gebeugt oder absorbiert, während es durch die Klarphase ungehindert hindurchtreten kann. Durch die Wellenlänge im nahen Infrarot spielen Färbungen des Dispersionsmittels keine Rolle. In Verlängerung von Lichtquelle und Küvette befindet sich der optoelektronische Sensor, die CCD-Zeile, welche die Lichtintensität in Abhängigkeit von der Küvettenposition erfasst. Der räumliche Abstand zwischen zwei der ca. 2000 Meßpunkten beträgt 14 Mikrometer und ermöglicht eine hohe optische Auflösung. Mit dieser quasi "1-dimensionalen Filmkamera" erhält man ein exaktes Bild von den aktuellen Verhältnissen in der Küvette. Die ortsaufgelöste Messung der Lichttransmission wird im Abstand von z. B. 10 Sekunden (einstellbar) wiederholt. Bei dieser direkten zeit- und ortsaufgelösten Aufzeichnung der Entmischungskinetik wird die unverdünnte Probe während der Zentrifugation analysiert. Dies ermöglicht neben der einfachen Untersuchung des Absetzverhaltens auch die Charakterisierung von Sedimenteigenschaften, Partikelwechselwirkungen und der Filtrierbarkeiten durch die Verwendung variierender Zentrifugalkräfte.

Transmissionsprofile Lumifuge

Software:
Das mitgelieferte Anwenderprogramm SepView zur Steuerung der Messung und automatischen Datenauswertung ist CFR21 Part 11 konform. Obige Transmissionsprofile zeigen den Verlauf der Messung an einer Emulsion.

Entmischungsgeschwindigkeiten

Entmischungsgeschwindigkeit:
Gleichzeitige online Messung während der Zentrifugation von bis zu 8 Mustern. Integrierte Datenanalyse zur Bestimmung der Entmischungsgeschwindigkeit. Daraus ist die direkte Berechnung von Shelf-life möglich.